Schöllbronn will preisgünstigere Lösung für Anschluss-Unterbringung Asylbewerber

Wie die BNN am 14.1.2016 berichtete, favorisiert Ettlingen-Schöllbronn eine preisgünstigere Lösung für die Unterbringung von rund 50 Asylbewerbern. Der leerstehende Kindergarten in der Anton-Bruckner-Strasse soll von der Stadt Ettlingen erworben und ein Erbpachtvertrag mit der Erzdiözese abgeschlossen werden.

Wie Ortsvorsteher Neumeister sagte, sei die Zahl von 1,1 Mio. Sanierungskosten für die künftige Asylbewerberherberge in der Brucknerstrasse, wie sie im Raum stehe, dem Steuerzahler nicht zu vermitteln. Eine ordentliche, aber möglichst preisgünstige Lösung sei gewollt, so Neumeister.

Kommentar: Goldgräberstimmung?

Ich wünsche Herrn Neumeister ernsthaft viel Glück bei der Suche nach einer preisgünstigeren Lösung. Denn angesichts der Flüchtlingskrise und der Zeitnot von Kommunen scheinen Architekten und Bauwirtschaft geradezu in Goldgräberstimmung zu sein, um hochpreisige Lösungen durchsetzen zu können. Ein Übriges dazu leistet der historische Zins-Tiefststand.