Rück II - erste Planungen vorgestellt

In der Gemeinderatssitzung vom 23.3.2016 wurde auch das Bebauungskonzept Rück II vom beauftragten Architekturbüro vorgestellt.

Demgemäß sollen 350 Wohneinheiten (ca. 700 Personen) in unterschiedlichen Formen (Einzelhäuser, Reihenhäuser, Geschosswohnungsbau etc. entstehen.
Auch ein Hotel ist bereits eingeplant. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Kinderbetreuungsstätte wird zwischenzeitlich ebenfalls gesehen.
So weit, so gut.

Brisant hierbei ist das Thema der Einsprüche von einigen Grundstückseigentümern. Sollte es nicht gelingen, sich mit den Eigentümern zu einigen, so wird der Gemeinderat voraussichtlich am 27.4.2016 darüber zu entscheiden haben, ob das Bebauungsplanverfahren sowie Umlegeverfahren ruhen soll (bzw. muß).


Was passiert, wenn das Bebauungsplanverfahren scheitert und es nicht oder nur mit erheblichem Zeitverzug zu einer Bebauung von Rück II kommt?

Aus meiner Sicht nicht viel:

Wohl wurden Verkaufserlöse aus  Grundstücksverkäufen Rück II für die Jahre bis 2019 im Finanzplan dargestellt. In Summe € 8,9 Mio. Ebenso die Kosten in Höhe von € 3 Mio.
Nettoerlös somit € 5,9 Mio. 
Wie bereits früher berichtet, sind in den Planungen bis 2019 z.B. keine zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen vorgesehen. Da kommen schnell mal weitere Kosten in Höhe von >€ 3,5 Mio. zusammen.


Unter dem Strich dürfte für die Gemeinde rein netto nicht mehr viel hängen bleiben. Mit entsprechenden erheblichen negativen Konsequenzen im Blick auf die weitere Verschuldung.