Weniger Flüchtlinge - Entspannung für Waldbronn?

Wie die BNN am 13.5.2016 berichtete, nannte der Landkreis im Kreistag vom 12.5.2016 ganz neue Zahlen betreffend Prognosen Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis.

 

Bisher war von 9.600 Asylbewerbern in Gemeinschaftsunterkünften bis Jahresende ausgegangen worden, nun wird von 6.500 bis 8.000 ausgegangen.

Ein plus in 2016 (zu den bereits bestehenden Plätzen von 5.500) von 1.000 bis 2.500.

 


Was bedeutet dies für Waldbronn?

  1. Die Gemeinschaftsunterkunft in Neurod (1. Bauabschnitt soll im August 2016 mit knapp 200 Personen bezogen werden) bleibt wie geplant.
  2. In der Gemeinschaftsunterkunft werden dann nach dem 2. Bauabschnitt knapp 400 Flüchtlinge untergebracht.
  3. In die Gemeinschaftsunterkunft werden wohl nur Asylbewerber mit Bleibeperspektive eingewiesen.
  4. Nach Abschluß des Asylverfahrens oder spätestens nach 2 Jahren erfolgt die Anschlußunterbringung. Hierfür ist die Gemeinde zuständig.
  5. Bei knapp 400 Asylbewerbern mit Bleibeperspektive könnten dies nach meiner Prognose zwischen 240 und 320 Personen sein (60-80%).
  6. Nach wie vor gibt es eine vollumfängliche Kostenerstattung des Landes nur für den Landkreis.
  7. Somit ist eine finanzielle Entspannung für die Gemeinde noch nicht in Sicht, zumal die Absicht besteht, zusätzlich die Kreisumlage aufgrund der Haushaltslage des Kreises zu erhöhen.