Flüchtlingsunterkunft Neurod: "Zuversicht" verbreiten als Strategie?

Viele Bürger - so die BNN vom 26.8.2016 - fanden sich am Tag der offenen Tür bei der Flüchtlingsunterkunft in Neurod ein.
Zu Recht äußerten die Bürger, dass an diesem Standort von Integration keine Rede sein könne.
Wie immer versuchten die Amtsvertreter, die tatsächlichen Probleme mit dieser Art von Unterkünften herunterzuspielen und Zuversicht zu verbreiten.
Und das bürgerschaftliche Ehrenamt soll es wieder einmal richten - das "hofft" auch der Leiter des Polizeipostens Albtal. Immerhin ein Sachbearbeiter soll sich um die Flüchtlingsunterkunft kümmern. Der wird jedoch dann, wenn´s brenzlig wird, nicht nur überfordert sein, sondern gar nicht vor Ort sein können. Der Polizeiposten Albtal ist nämlich nachts nicht besetzt.


Spekuliert
wird auch über die Anzahl der unterzubringenden Personen einerseits, sowie über die Mietzahlungen des Landkreises an den Investor andererseits.

 

Nun ist wiederum nur von mindestens 400 Personen die Rede.

 

Ausgelegt ist die Unterkunft jedoch für knapp 600 Personen. Der Berichterstatter der BNN sollte eigentlich die Berichte aus der eigenen Zeitung kennen.

 

Auch was die Miete des Landkreises angeht, so wurden der BNN als "investigativem" Blatt angeblich € 800.000 "zugetragen".

Laut BNN vom 13.1.2016 sind es € 915.000, und gemäß Beschlussvorlage des Kreistags Karlsruhe exakt € 914.205,60:

 

Warum also diese Geheimniskrämerei?

Sicherheitskonzept? Fehlanzeige.
Aus den Vorkommnissen in Ettlingen bei nur 120 Asylbewerbern etwas gelernt? Fehlanzeige.
Anschlussunterbringung: Ist dann das Problem der Gemeinde. Hinsichtlich Kosten wie auch Betreuung.
"Sozialer Wohnungsbau"
im Anschluss: Mit den "Standards für Gemeinschaftsunterkünfte" im Landkreis? Siehe oben.
"Zuversicht" ist das Schlagwort des Jahres...