Probleme in die Zukunft verschoben...

Offensichtlich soll die Bilanz des Neubaugebiets Rück 2 -kurzfristig- aufgehübscht werden. Oder mit einem Notfallpflaster versehen werden.

Denn der KiTa-Neubau mit 6 Gruppen im Baugebiet dürfte die Bilanz in rote Zahlen bringen (Zukunft Waldbronn hat hierüber berichtet).

Nun findet sich überraschend in der Vorlage des AUT  folgendes:

"Für das Grundstück "Mehrgenerationenprojekt" (Anm. ZW: Investorengrundstücke) wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass 6 Kinderbetreuungsgruppen vorgesehen werden sollen. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Gemeinde die Gruppenräume nur anmietet und nicht erwirbt."

Zunächst ist festzuhalten, dass ein solcher Beschluß des Gemeinderats (Anmietung statt Bau) jedenfalls in öffentlichen Unterlagen nicht aufzufinden ist.

Es wäre auch fatal, einen solchen Beschluß in Unkenntnis der Fakten im Vorfeld zu treffen.

Es sei denn, es soll nur kurzfristig die Bilanz des Baugebiets aufgehübscht werden.
Denn Investoren haben die Eigenschaft, Rendite erwirtschaften zu wollen. Das kann man ja mit Steuergeldern ganz gut.
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Wir erinnern uns: Die Baukosten von Neurod dürften € 11 MIo. betragen, der Landkreis hat sich über 20 Jahre gebunden. Und die Mietkosten betragen in dieser Zeit rund € 18 Mio.
Siehe hier->

und hier->

Eine langfristige Anmietung von KiTa-Räumen wird unter dem Strich erfahrungsgemäß deshalb deutlich teurer. Und die Probleme werden wie gehabt in die Zukunft verschoben.