Transparenz versus Geheimniskrämerei

Waldbronn wurde von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) für die Jahre 2011-2015 geprüft.

Der umfangreiche Bericht der GPA wurde jedoch nur auszugsweise auf wenigen Seiten veröffentlicht, siehe hier->

Auch die Gemeinderäte erhielten nicht den vollständigen Bericht. Diese müssen sich gesondert in´s Rathaus begeben, um Einsicht in die vollständigen Unterlagen zu erhalten.

Diese Verfahrensweise ist wohl Rechtens, zeigt jedoch wieder einmal überdeutlich, dass seitens des Bürgermeisters die so oft beschworene Transparenz nicht gewünscht ist.

Es muss wohl eine lange Mängelliste sein, mit der man die Bürger nicht erschrecken will.

Denn im Gegensatz zu Waldbronn veröffentlicht Karlsbad den Prüfbericht in voller Länge - siehe hier->

 

Auszug aus Prüfbericht der GPA zu den Finanzen Waldbronn´s:

Positives nimmt allerdings in der Kommunikation mit dem Bürger breiten Raum ein

Die erfreulichen Zahlen der Albtherme 2016 werden natürlich lang und breit kommuniziert.
Der Beteiligungsbericht ist hier abrufbar ->


Auch wenn die Thermalwassergewinnung nicht in der Bilanz erscheint (diese belastet den gemeindlichen Geldsäckel), so ist es in der Tat erfreulich, dass die Albtherme schwarze Zahlen schreibt.
Interessant wäre zu wissen, welche Umsatzanteile auf welche Angebote entfallen. Waren es Besucher der Albtherme, der Albtherme inklusive Sauna, der Salzgrotte oder gar des "Beauty&Day Spa", die den Umsatz der Albtherme steigen liessen?


Hoffen wir, dass die Bilanz der Albtherme 2018 - nach Umbau und Millionen-Investitionen- ebenso positiv ausfallen wird wie in 2016. Das jedoch werden wir erst 2020 erfahren...

Zum Bericht über die Gemeinderatssitzung hier->