Nicht mehr zeitgemäß: Der Kontakt und die Kommunikation mit den Bürgern in Waldbronn.

"Es ist schon lange unser Anliegen, die Art der Informationsweitergabe an die Bürger und die Kommunikationsmöglichkeiten generell kritisch zu hinterfragen.
Es ist bekannt, dass unser Amtsblatt bei weitem nicht alle Haushaltungen erreicht und dass die einzige Tageszeitung in der Region, die BNN, ebenfalls nicht von allen, und schon gar nicht täglich gelesen wird.

Wir glauben, dass wir bei der Nutzung der zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel nicht mehr zeitgemäß aufgestellt sind.

Es müsste im Eigeninteresse von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung liegen, den Kontakt und die Kommunikation mit den Bürgern zeitgemäßer auszurichten."


Zitat aus dem Beitrag der CDU-Fraktion im Amtsblatt vom 09.07.2020 und auf der homepage der CDU hier->

Wie wahr: Es sollte im Eigeninteresse von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung liegen!

Bereits 2015! hat Zukunft Waldbronn dies bemängelt - und auch Beispiele gezeigt wie man es besser machen kann sowie  auf einen Leitfaden für Kommunen hingewiesen. Siehe hier->

Was ist bisher geschehen? Wenig bis nichts. Der Bürgermeister
(zum Missfallen mancher Bürger muß ich leider wieder Franz Masino in´s Spiel bringen. Denn er sollte Vorbildfunktion haben),
hat 2015 facebook für sich entdeckt. Und im Bürgermeisterwahlkampf gerne eingesetzt.

Die Kommentarfunktion hatte der Bürgermeister übrigens immer deaktiviert. Kommentare unerwünscht.
Doch nun hat er auch sein Profil gelöscht!

Weil er mit seinen für einen Bürgermeister bemerkenswerten Kommentaren in der von Rico Anderer betriebenen Gruppe "Waldbronn" angeeckt ist? 

Die "Dekadenz" in manchen Kommentaren findet er schlichtweg zum...................."


screenshot vom 14.5.2020. Der Kommentar des Bürgermeisters und die nachfolgenden Antworten dazu sind nach Löschung des Profils nun weg. Es ging um "Aldi im Eistreff".

Also liebe CDU: Ihr habt völlig Recht mit Eurer Forderung nach zeitgemäßer Kommunikation der Lokalpolitik(er) und der Verwaltung mit den Bürgern. Dies sollte allerdings keine Einbahnstraße sein!

Man stelle sich vor, da gibt man zusätzlich  Geld für Ortstafeln aus ("Staatlich anerkannter Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb"), einen facebook-Auftritt (plus Instagram etc..) gibt es aber nach wie vor nicht

Und eine kommunikative Einbindung von Bürgern schon zweimal nicht.
Doch -siehe oben- der Bürgermeister wird da nicht mitspielen. Das ist von ihm offensichtlich nicht gewünscht.
Der Gemeinderat muß Anträge stellen. Und die Umsetzung einfordern. Sonst passiert gar nichts.