Leserbriefe an Zukunft Waldbronn

An dieser Stelle veröffentliche ich eine Auswahl bemerkenswerter Zuschriften nebst meinen Antworten. Soweit die Zuschriften nicht als "Leserbriefe" bezeichnet wurden, erfolgt die Veröffentlichung in anonymisierter Form. Auch mit Rechtschreibfehlern.


Kompliment:

Sehr geehrter Herr Volpp,

 

ich wollte Ihnen einfach mal ein Kompliment machen für Ihren lesenswerten Blog. Es ist unschwer zu erkennen, dass Sie auf der Seite der FW stehen, aber das ist durchaus nachvollziehbar bei der miserablen Qualität, mit der Waldbronn geführt/verwaltet wird. Ihre Motivation, mit der Sie zu Ihrer Aktivität kamen, kann ich nachvollziehen. Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit für das Klein-Klein vor Ort. Manchmal drängen sich die Themen des Lebens auch engagierten Berufstätigen einfach auf.

 

Ich freue mich auf zukünftige Beiträge.

 

Herzliche Grüße aus Busenbach

(Absender ist Zukunft Waldbronn bekannt)

Anmerkung Zukunft Waldbronn: Vielen Dank für das Kompliment!


Schüler, Verkehrssicherheit u.a.:

Sehr geehrter Herr Volpp,

ich verfolge Ihre Seite jetzt seit längerer Zeit. Ihre sachlichen, fachlichen Kommentare und Anmerkungen finde ich sehr gut.

Was hat mir gefehlt in den letzten Wochen?

 

-Die Gemeinde steigt aus dem Verbund mit den Freibädern Karlsbad und Wilferdingen aus ohne an die Schüler zu denken, die in Langensteinbach ab der 5. Klasse mit Kindern aus den anderen Gemeinden zusammentreffen. Bisher war es möglich, zusammen ins Schwimmbad zu gehen. Jetzt fallen hier für eine Personengruppe zusätzliche Kosten und Hindernisse an, die m.M.n. unverhältnismäßig sind.

 

-geplante Renovierung des Thermalbadvorplatzes für über 150.000. Will man hier dem Schwitzers, den Hof machen? Oder eher den Biergarten oder äh den Vorplatz vom Thermalbad? Was ist hier angemessen? Ist ein Biergarten im Mietvertrag enthalten und besteht somit eine Verpflichtung oder werden durch die Baumaßnahmen weitere Einnahmemöglichkeiten generiert? Oder setzt sich hier jemand ein Denkmal um sich im Lichte der Waldbronner "Prominenz" bei einem (vielleicht kostenlosen) Bier sonnen zu können.

 

-Sachstand Klage gegen die Gemeinde Waldbronn. Was passiert wenn Waldbronn entgültig Verliert. Wie wann und in welcher Höhe kann die Gemeinde in Haftung genommen werden? Welche Rücklagen sind zu bilden oder müsste ein ordentlicher Kaufmann jetzt schon in seiner Bilanz ausweisen?

 

Warum ich aber Schreibe ist der Artikel in der BNN von heute (10.08.2018). Der Bürgermeister regt sich auf das ein Fachaudit abzuhalten war über den Umbau des Knotenpunkt Stuttgarter Straße / Friedenstraße.

 

Die Gemeinde hat an allen Knotenpunkten bei denen es auf dich Sicherheit der Fussgänger und Fahrradfahrer (insbesondere Schulkinder) ankommt versagt. Die Polizei im Posten Waldbronn empfiehlt mir als betroffenen Elternteil, dass meine Kinder die Ampel bei der Gärtnerei sowie den Zebrasteifen beim Hotel Engel vermeiden sollen. Der einzige einigermaßen sichere Übergang über die Stuttgarter Straße ist beim Lindenbräu.

Neue Baugebiete schaffen und es dann nicht auf die Reihe kriegen dass diese Schüler sicher in die Schule kommen.... (im Hinblick auf die Sperrung der Ochsenstr. wird das noch wichtiger)

Wer von der Gärtnerei Kraft in die Grundschule laufen möchte muss:

-Über eine Ampel (bei der viele Autofahrer bei Rot losfahren sobald die Personen über die Strasse sind, bei der die Grünphase zu kurz ist usw.)

-über zwei Straßen bei der die Vorfahrtsregeln und Straßenführung unmöglich ist.

-einen viel zu schmalen Gehweg, der zugeparkt wird und permanent gebaut wird.

 

Aber die Gemeinde weiss selber am besten wie es geht???!!!!! Warum hat man dann so versagt?

 

Alle Reichenbacher Schüler die nördlich der Bahntrasse wohnen und nach Langensteinbach mit dem Rad wollen, müssen über die Brücke beim Bahnhof fahren. Dass hier noch keine tödlichen Unfälle passiert sind grenzt an ein Wunder.

 

Ein Radweg am vom Friedhof zur Schule und den Kindergärten, Fussgängerbrücke über die Straßenbahn sowie Weiterführung des Weges an der Bäckerei vorbei bis zum Waldrand wäre mal eine Sache. Am besten noch mit einer vernünftigen Beleuchtung.

Aber die Gemeinde Waldbronn weiss ja alles am besten.

 

Das gleiche ist die Ortseinfahrt bei der Bäckerei Nussbaumer.

Oder die Brücke von der Kurklinik in den Kurpark. Auch hier weis die Gemeinde am besten wie Rollstuhlfahrer und Kinderwägen in den Kurpark kommen.

 

Wenn der Bürgermeister hier von sich und seiner Fachkompetenz so überzeugt ist soll er doch einmal mit einem Rollstuhl von der Kurklinik zum Kursee fahren. Ohne fremde Hilfe. Und zurück einen Kinderwagen schieben! Aber bitte ohne Kind darin.

 

Vielen Dank noch einmal für Ihre ausführlichen Artikel. Sie dürfen den Inhalt meines Schreibens gerne verwenden. Leider muss ich Anonym bleiben, nicht weil ich meine Stimme nicht erheben möchte sondern weil es für mich negative Konsequenzen haben kann.

 

Für die Frage wie soll die Gemeinde das bezahlen:

 

Was ist die Kurverwaltungs GmbH wert?

Warum hält die Gemeinde alle Anteile und steckt alles Geld hier rein.

Anmerkung Zukunft Waldbronn: Wie wahr!


Buslinie:

Sehr geehrter Herr Volpp,

ich will mein Glück nun auch bei Ihnen versuchen, um etwas zu erreichen. Es geht um folgendes:

 

Seit einer Weile läuft nun der Betrieb der neuen Buslinie 117 (und 118).

Und ich und viele andere haben sich ursprünglich sehr gefreut über deren Einführung und Verbindung nach Waldbronn!

Nun ja, es ist nun wirklich nicht ganz schlecht. Sind Sie schon einmal selbst mitgefahren? Haben Sie schon weitere Rückmeldungen aus der Bevölkerung?

Es gibt jedoch auch mindestens ein großes Manko hierbei: Die Nicht-Verfügbarkeit am Wochende!!!

 

Deswegen schreibe ich Ihnen jetzt – um zu erreichen, dass sie zum einen weiter bestehen bleibt und sie wirklich sinnvoll eingesetzt wird!

Denn derzeit sehe ich es so, dass das Angebot noch am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant worden ist!

Es ist richtig sinnvoll, dass Reichenbach angebunden wurde, wie auch die Einkaufsgelegenheiten um Busenbach Rathausmarkt und das Industriegebiet. Das sollte weiter bestehen bleiben!

Beobachtungen und Befragungen haben jedoch ergeben, dass von Wettersbach aus eher nur diese, und nicht der Bahnhof Busenbach das Reiseziel ist.

 

Ich habe mir überlegt, wie das Angebot sinnvoll ausgestaltet werden könnte.

1. Das Angebot unbedingt auch auf das Wochenende ausweiten! Nur so können die Bürger auch samstags drüben bei Ihnen einkaufen gehen oder die Albtherme nutzen oder andere Ausflüge machen. Daran werden Sie sicherlich auch ein Interesse haben! Auch hörte ich schon von (wenigen) Menschen von dort, die wohl Wettersbach gerne auch am Wochenende als Umsteigestelle in Richtung Hauptbahnhof oder Durlach nutzen würden.

 

2. Um den Fahrern (und manchen Bürgern) es zu erleichtern und Fahrtzeit einzusparen, würde es sinnvoller sein, den Bus in Grünwettersbach nicht über Heinz-Barth-Schule fahren zu lassen. Er sollte an Grünwettersbach Mitte wenden, bspw. einfach zu realisieren über Busenbacher Straße (ähnlich wie bereits früher einmal...). Das betrifft Sie nun weniger...

 

3. In Kurzform, für die Fahrtroute bei Ihnen im Ort gibt es zwei Überlegungen, wie sie bedarfsgerechter geführt werden könnte.

Unter Vorschlag a) wäre evtl. keine oder nur eine kleinere Änderung nötig, aber es müsste definitiv dann auch auf das Wochenende ausgeweitet werden! Einen halbstündigen bis stündlichen Takt empfinde ich weiterhin als sinnvoll.

Unter Vorschlag b) wäre eine Verknüpfung mit Langensteinbach und der Linie 118 zu erwägen, die sogar noch weitaus sinnvollere Variante.

 

Im Folgenden nun meine Gedanken ausformuliert:

a) Wenig Abweichung vom bisherigen: Der Bus könnte wie bisher von Wettersbach das Industriegebiet bedienen und dann weiter über einen Ring Busenbach Rathausmarkt, Albtherme und Reichenbach (oder umgekehrt) anfahren.

Dazu (und zu Vorschlag b)) tragen die Beobachtungen bei: die allermeisten Fahrgäste von Busenbach Bahnhof wollen nicht nach Wettersbach bzw. umgekehrt, sondern nur ins Innere Busenbachs. Dafür kann weiterhin die Buslinie 115 genutzt werden, bei der natürlich dann überlegt werden muss, ob sie in einen anderen Takt eingebunden wird. Anschluss könnte dennoch zwischen 115 und 117 bestehen, um die Möglichkeit trotz allem aufrecht zu erhalten.

 

b) Verknüpfung mit Langensteinbach -> die noch weitaus sinnvollere Variante, sicherlich auch für Sie und Ihre Bürger: Der Bus könnte wie bisher von Wettersbach das Industriegebiet Waldbronn bedienen und dann weiter über Busenbach Rathausmarkt, Albtherme und Reichenbach nach Langensteinbach, und von hier direkt nach Wettersbach zurück fahren.

·         Gerne mit einem Linienwechsel 117/118 an einem der Ziele, aber direkter Weiterfahrt.

·         Und so auch in der Gegenrichtung: Wettersbach – Langesteinbach KSC-Center & Bahnhof – (evtl. Linienwechsel 118/117) Reichenbach – Busenbach Albtherme & Rathausmarkt – Waldbronn Industriegebiet – Wettersbach.

·         Auch über die Anbindung von Stupferich habe ich mir Gedanken gemacht. Auch das ist einfach lösbar. Eine mögliche Umsteigestelle ist bspw. am Ortseingang Palmbach/neues Industriegebiet Palmbach/PI.

o   Entweder es gibt einen direkten Anschluss zur Linie 47 von und nach Stupferich, die ja alle 20 Minuten fährt.

o   Oder des Busses Ziel ist nicht Wettersbach, sondern Stupferich. Und es gibt direkten Anschluss auf die Linie 47 nach Palmbach & Grünwettersbach.

o   Oder aber es wird Stupferich und Wettersbach „gleichzeitig“ mit einer Fahrt angebunden, was natürlich die Fahrtzeit verlängert. Also, dass der Bus von Wettersbach aus Stupferich und dann Waldbronn/Karlsrbad abdeckt oder von Stupferich aus Wettersbach und dann Waldbronn/Karlsrbad bedient.

 

 

Mit freundlichen Grüßen
(Absender ist Zukunft Waldbronn bekannt)

Anmerkung Zukunft Waldbronn: Das scheint sich ja erledigt zu haben. Siehe Gemeinderatssitzung vom 26.9.2018->



Zum Thema Flüchtlinge:

Sehr geehrter Herr Vollp, mit sehr grossem Interesse habe ich rein zufällig Ihre Website www.zukunft-waldbronn.de zud Kenntnis genommen und ausgiebig gelesen und auch, so denke ich, verstanden. Ich selbst bin, leider nur, in facebook mit sehr kritischen, dennoch die Menschenwürde unabdingbar zu respektierenden Kommentaren aktiv. Insbesondere zur Flüchtlingsfrage beziehe ich eine bipolare Position, was bei diesem schweren Thema für mich auch keine Schande darstellt. Hilfe für WAHRHAFTIGE Kriegsflüchtlinge absolut ja!!! Aber der Grundgedanke ist fehlerhaft nach meiner Ansicht. Denn Flüchtlinge sollten eigentlich zeitlich begrenzt Flüchtlinge sein, und nicht kurzfristig deutsche Staatsbürger werden, die weder deutsche Leitkultur in der Mehrzahl akzeptieren geschweige denn leben werden. Dieser Grundgedanke ist falsch, denn nach Beendigung der Kriegswirren in Syrien, im Iran oder Irak gibt es keinen Grund mehr für einen Flüchtlingsstatus und keinen Grund die Rückreise der Flüchtlinge zu r

Anmerkung: Hier endete die Zuschrift

Meine Antwort lautete wie folgt:

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihr Interesse an meiner homepage. Offensichtlich sind Sie sehr besorgt im Blick auf Flüchtlinge und äußern dies auch ziemlich vehement entsprechend auf facebook.
Weite Teile der Politik und Medien haben zwischenzeitlich erkannt, dass die Verharmlosung und das Verschweigen polizeilicher Erkenntnisse nun leider dazu geführt hat, dass "Flüchtlinge" pauschaliert von besorgten Bürgern in die Sexmob-Ecke gestellt werden.

Dass eine differenzierte Betrachtungsweise und Aufklärung notwendig ist, zeigt auch Ihre Zuschrift.
Kriegsflüchtlinge z.B. aus Syrien und Irak, erhalten nur einen sogenannten subsidiären Schutz und zunächst nur eine Aufenthaltserlaubnis für 1 Jahr. Wenn nach 1 Jahr noch immer der Krieg im Herkunftsland tobt, so wird die Aufenthaltserlaubnis um 2 weitere Jahre erteilt.

In keinem Fall werden die Flüchtlinge kurzfristig deutsche Staatsbürger.
Siehe Artikel hier ->

Und selbst unser grüner Ministerpräsident Kretschmann fordert härtere Konsequenzen, siehe hier->

Ich bin deshalb zuversichtlich, dass Politik, Polizei und Gerichte die rechtsfreien Räume in naher Zukunft beseitigen werden. Wir waren schon einmal zu Zeiten der RAF als wehrhafte Demokratie stark gefordert. Auch damals brauchte es einige Zeit, bis der Rechtsstaat den Terrorismus effektiv bekämpfen konnte. Eine informative Zusammenfassung gibt es hier->

Und es benötigt leider auch eine gewisse Zeit - nach den Einsparungen der letzten Jahre bei Polizei und Gerichten - effiziente Strukturen aufzubauen.
Zur Verteidigung des Rechtsstaats - auch gegen Rechtsextremismus.