"Die Füße vergangenes Jahr relativ still gehalten"....

...habe man bei der Sponsoren- und Investorensuche als Gemeinde"...so Bürgermeister Franz Masino laut BNN vom 9.3.2019.
Mit Sonderseite, Artikel und Kommentar beschäftigt sich die BNN in großer Aufmachung mit dem Dilemma Eistreff.

In der relativ ausgewogenen Berichterstattung gibt es einige bemerkenswerte Informationen. Das Thema "Füße stillhalten" gehört dazu.

Denn die "Füße stillhalten" - das ist etwas, was Bürgermeister Franz Masino besonders gut kann. Siehe hierzu auch "Masterplan".

(Was verschobe Jahr um Jahr,
das wird in Waldbronn nie wahr,

der Franz verspricht´s wohl jedes Jahr,

dass das nix wird, ist jedem klar.
Trulla, trulla, trullala...)


Niemand hat es dem Bürgermeister verwehrt, gute Ansätze zur Rettung des Eistreffs via Investoren/Sponsoren auszuarbeiten und dem Gemeinderat zu präsentieren.

Wenn jemals der Eistreff im Kurverwaltungsbeirat oder im Gemeinderat in 2018 tatsächlich besprochen wurde, so war dies wie immer: Nichtöffentlich.

Auch der Kommentar der BNN bringt es ziemlich auf den Punkt: "Die hüftsteife Investoren- und Sponsorensuche der Gemeinde, allen voran der Bürgermeister, passt aber so gar nicht zum Kampf der Eistreffnutzer".
Und diese Eistreffnutzer kommen laut Besucherbefragung zu 91% ausserhalb von Waldbronn und Karlsbad (wieviele der restlichen  9%  nur aus Waldbronn kommen, liegt der Kurverwaltung sicher auch vor.  Sind es ca. 5% ?).

In Sachen Nachnutzer für die Fläche nach einem Abriß sei auch noch nichts verhandelt. So Franz Masino laut BNN.
Zur Erinnerung - aus der Sitzung des Gemeinderats vom 22.11.2017:
"Die Verwaltung wird sich weiterhin um potentielle Käufer bemühen."

Hat man hier auch die "Füße stillgehalten" - oder wurde wie bei so Vielem "nichtöffentlich" diskutiert? Oder gibt es gar Verhandlungsergebnisse, die derzeit nicht in den Kommunalwahlkampf passen würden?

Last not least: Der Artikel "Rund 80 Prozent Kostendeckung" (Seite 28  BNN) muss ein Tiefschlag für SPD/Bürgerliste sein. Wird doch deren Finanz-Argumentation nicht nur durch "Zukunft Waldbronn", sondern auch durch die Informationen in der BNN völlig ad absurdum geführt. Zum Nachlesen: Hier geht´s zum Beitrag der SPD ->